Jahresbericht 2025

 

Unser Programm im Jahr 2025 begann am 14. Januar 2025 hier im Gemeindezentrum. Eingeladen hatten wir Herrn Dr. Leffmann von der Ärztekammer Schleswig-Holstein, der zu dem Thema „Gesund trotz Frau-das weibliche Gesundheitsrisiko“ einen Vortrag hielt. Er wies darauf hin, dass Frauen oft später als Männer in einer Therapie landen, weil die Symptome anders sind. Studien über Medikamente werden auch vorrangig an Männern durchgeführt. Frauen leiden häufiger an Harnwegserkrankungen und an Osteoporose und Alkohol vertragen Frauen auch weniger gut, weil uns ein Enzym in der Leber fehlt.

 

Am 1. Februar waren 25 Frauen zu Besuch beim NDR. Andreas Schmidt führte uns durch die Räume, es war ein Sonnabend, also war nicht so viel Personal anwesend. Interessant war das Studio, aus dem täglich das Schleswig-Holstein-Magazin gesendet wird. Wir durften uns alle hinter dem langen Tisch aufstellen.

 

Unsere Jahreshauptversammlung fand am 11. Februar statt. Es waren 66 Mitglieder anwesend. Nach den Berichten des Vorstands erfolgte der Kassenbericht von Susan, die Kassenprüferinnen Elsa Mohr und Renate Just fanden keine Beanstandungen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Eva Janzen führte die Wahlen durch: Uschi van de Bergh nahm die Wahl zur Ortsvertrauensfrau an, zur Kassenprüferin wurde Marion Dose gewählt und zur Ersatzkassenprüferin Dorit Hinz.

Im  Anschluss an den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung begrüßten wir die Filmemacher Kay Gerdes und Jess Hansen mit dem Film „To bio or not to bio“. Herr Gerdes und Herr Hansen haben ein Jahr lang den konventionellen Landwirt vom Hof Wulf in Nettelsee und den Bio-Landwirt Rzezak begleitet. Herr Wulf und Herr Rzezak und sein Sohn waren auch anwesend und beantworteten unsere Fragen.

 

Am 11. März hielt Herr Johann Böhling vom Verein „Eulenschutz in Schleswig-Holstein“ einen Vortrag. Er berichtete über den „Vogel der Weisheit“, der in Schleswig-Holstein zeitweise ganz ausgestorben war, inzwischen gibt es wieder 8 Eulenarten in Schleswig-Holstein, wovon der Uhu der größte und der Rauhfußkauz der Kleinste ist. Das Auge der Eule ist dem menschlichen Auge 1000fach überlegen, hören kann sie auch gut und lautlos fliegen.

Nach diesem Vortrag wurden die Wirtsleute des Gemeindezentrums, Herr und Frau Behrens mit 3 Liedern und mit einem Präsentkorb von uns verabschiedet.

 

Unsere nächste Veranstaltung fand dann am 8. April im Golfclub statt. Eingeladen war Eva-Lotta von Heyer, Osteopathin, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin. Sie erklärte uns die drei Säulen der Osteopathie: die Parietale Technik, die Knochen betreffend, die viszeralen Techniken, die die Faszien und Organe betreffen und die craniosacrale Technik, alles mit dem Ziel, die Beweglichkeit wiederherzustellen.

 

Am 13. Mai, auch im Golfclub, erklärte uns Herr Jens-Peter Geuther, Lern- und Gedächtnistrainer, wie wir unser Kurzzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnis und Langzeitgedächtnis trainieren können. Er gab uns Tipps, wie wir uns mit Hilfe von Kleinigkeiten aus dem täglichen Leben Erinnerungsbrücken bauen können. Es war ein sehr lustiger Abend, anfangs versucht man noch, es anzuwenden, aber leider geht es auch wieder vorbei.

 

Am 17. Juni wurden unsere Koffer mit unseren Nachthemden gepackt und wir fuhren für 4 Tage mit dem „Riesebyer“ und Ingo Tiedemann in Richtung Cottbus und Spreewald. Cottbus erreichten wir bei schönstem Sommerwetter, wir wurden von Christine durch die interessante Stadt geführt und checkten dann im Radisson ein. Auch dieses Hotel hatte eine Bar, in die sich 40 Landfrauen reinzwängen konnten.

Der  zweite Tag unserer Reise führte uns nach einer schönen Tour duch die Nieder-Lausitz nach Dresden. Dort erwartete uns Dr. Stephan Reher, ein Stadtführer, der uns mit Begeisterung und unglaublicher Sachkenntnis durch das alte und neue Dresden führte. Der Höhepunkt des Stadtrundgangs war der Besuch der wiederaufgebauten Frauenkirche, Wir durften an einer Orgelandacht teilnehmen, leider war von der gesprochenen Kirchenführung nicht viel zu verstehen.

Nach einer Mittagspause starteten wird dann zu einer Stadtrundfahrt mit dem Bus. Es ging durch viele schöne Stadtteile Dresdens, über Elbbrücken und vorbei an Schlössern und Weinterrassen.

Der dritte Tag brachte uns in den Spreewald. Mit unserem Reisebegleiter Lutz war das erste Ziel die Stadt Lübben, der Geburtsstadt Paul Gerhardts, dem auch die dortige Kirche geweiht wurde und wo er als Theologe tätig war. Es ging dann weiter durch die schöne Landschaft Brandenburgs zum „Froschkönig“, dem Ausgangspunkt für unsere Kahnfahrt und Lokal für unser Abendessen. Aufgeteilt auf 2 Holzkähne und erstmal versorgt mit einer Spreewaldgurke unternahmen wir eine 3-stündige, entspannte Kahnfahrt. Im „Froschkönig“ gab es dann ein traditionelles Büfett und zum Abschluß Musik von einer Spreewäldnerin mit ihrem Sohn in Tracht.

Der vierte Tag hieß Heimfahrt, aber mit einem Abstecher nach Potsdam. Unser dortiger Reiseführer Wolfgang erzählte uns auf der Busfahrt zunächst über die Geschichte Potsdams und den berühmten Bauten und zu Fuß ging es dann in den Park von Schloß Sanssouci. Am Eingang des Parks überraschte Silke dann Wolfgangs Tochter mit einem plattdeutschen Gruß zum Geburtstag und wir alle mit einem Ständchen. Es war ein schöner Moment.

Es war eine schöne, sommerliche Reise in eine Gegend, die viele von uns noch nicht kannten.

 

Am 25. Juni statteten 25 Frauen dem Gut Birkenmoor, dem „Erdbeer-Gut“ einen Besuch ab. Nach einer Hofführung gab es köstliche Törtchen.

 

Nach der Sommerpause war am 4. September der erste Termin und es ging zum Gut Rothensande bei Malente, vielen von uns als Immenhof bekannt. In zwei Gruppen aufgeteilt wurden wir über den Hof geführt und erfuhren viel über die Restaurierung der einzelnen Gebäude, aber auch über die damaligen Dreharbeiten. Kaffee und Kuchen gab es auch dort im Restaurant. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Weingut Ingenhof zu einer Weinprobe.

 

 Am  9. September besuchten 15 Frauen die NordArt.  Wir hatten eine tolle Führerin, die auch den Aufbau der Skulpturen begleitet hatte und somit vieles zu den einzelnen Künstlern und Objekten erzählen konnte.

Hannelore hatte am 13. September für 10 Frauen eine Führung durch das „Waterkant-Festival“ auf dem MfG5-Gelände organisiert. Frau Schröder zeigte uns interressante Projekte, teilweise KI-gesteuert.

 

Am 7. Oktober fand unsere Erntedankfeier im Hotel Stadt Hamburg in Gettorf statt. Die Landfrauen aus Schwedeneck hatten den Saal und die Tische sehr schön geschmückt. 

Die ehemalige Pastorin Loose-Stolten hielt eine Andacht und Herr Carsten Fedder vom Gut Schirnau hielt einen Vortrag über den Kartoffelanbau. Unser Chor sang Herbst- und Erntelieder und Eva Janzen las eine schöne Geschichte vor.

 

Unser Büchernachmittag fand in diesem Jahr am 11. November im Meer-Restaurant in Strande statt. Der Nachmittag war wieder sehr gut besucht, es gab leckeren Kuchen, es wurden tolle Bücher vorgestellt und von dem Büchertisch fanden auch viele Bücher neue Leser.

 

Auch in diesem Jahr fuhr ein vollbesetzter Bus am 29. November zum Adventskonzert im Hamburger Michel. Ein Spaziergang über den dortigen Weihnachtsmarkt und ein Besuch im Gemeindehaus rundeten das Programm ab.

Am zweiten Advent fand das Weihnachtskonzert des Landfrauen-Chors in der Bethlehem-Kirche in Friedrichsort statt.

 

Am 17. Dezember fand unser „Abend im Advent“ im Hotel Stadt Hamburg in Gettorf statt. Der Saal war liebevoll von der Landfrauen aus Friedrichsort, Holtenau, Schilksee ,Scharnhagen und Strande geschmückt. Es gab leckeres Essen, Geschichten und Gedichte, Lieder vom Chor und es kam sogar ein Weihnachtsmann. Die Sammlung im Nikolausstrumpf ergab eine Summe von aufgestockt 750 Euro für das Hospiz „Dänischer Wohld“.

 

Zu unserem Programm zählt auch nach wie vor die Walking-Gruppe, die sich regelmäßig am Donnerstags trifft.

Unser Landfrauen-Chor trifft sich an jedem 2. Montag in Dänischenhagen und das Frühstückstreffen findet im Moment im Golfclub statt.

 

Die Ballettvorführung „Schwanensee“ im Opernhaus und die Niederdeutsche Bühne mit dem Stück „Frau Pieper lebt gefährlich“ wurden auch besucht.

Spaziergänge fanden in diesem Jahr nicht statt.

 

Unser Programm im Jahr 2025 war vielseitig und interessant und immer gut besucht, mit einer Besucherzahl, von der andere Vereine träumen, habe ich gehört.

 

9. Februar 2026

Silke Sommer

Inge-Marie Lemke